Chronologisch Auflistung der Einsätze im Jahr 2025
Alarmstufe 2, Bootsunfall, der Adrenalinspiegel steigt bei den Seeretter. Von der NEZ wird die Alarmmeldung «RFL bittet um Unterstützung nach Bootsunfall» ausgegeben. Nach Rücksprache mit der NEZ wird uns ein Bootsunfall gemeldet wobei ein Motorboot und ein Segelboot kolidiert sind. Eine erste Mannschaft läuft nur wenige Minuten danach mit dem Rettungsboot «ChristophorusII» aus in das definierte Planquadrat. Eine zweite Mannschaft ist nach weiteren Abklärungen bereit um mit dem Rettungsboot «Neptung II» zur Unterstützung auszulaufen. Als wir ankommen erhalten wir von der Vorarlberger Polizei die Info, dass unsere Unterstützung bei diesem Einsatz nicht mehr benötigt wird und die notwendigen Vorkehrungen getroffen sind oder bereits im gange. Für uns ist der Einsatz beendet und Rückkehr in den Hafen Rorschach Weitere Angaben zu diesem tragischen Unfall können den Vorarlberger Medien entnommen werden.
Um 18.50 Uhr wird von der NEZ die Alarmmeldung «Bootsbergung» ausgelöst. Nach Rücksprache mit der NEZ erfahren wir, dass ein Ruderboot vollgelaufen ist und sich Personen im Wasser befinden. Nach kurzem Briefing läuft die erste Mannschaft mit dem Rettungsboot «Neptun II» in Richtung Hafen Würth aus. Kurz darauf läuft auch die zweite Mannschaft mit dem Rettungsboot «Christophorus II» aus zur Unterstützung. Als wir ankommen befindet sich das Ruderboot in der Hafeneinfahrt und die Ruderer konnten das Boot selber am Schlipf auswassern. Folge dessen übergeben wir den Einsatz an die zwei eingetroffenen Rettungswagen (144) und Polizei abgegeben. Für uns ist der Einsatz beendet und Rückkehr in den Hafen Rorschach
Aufgrund der Meldung von der NEZ um 11.11. Uhr «Hilfeleistung, ungewöhnlicher Gegenstand treibt vor Rorschach» rückt die Pikettmannschaft mit dem Rettungsboot «Neptun II» zu den angegebenen Koordinaten aus. Der ungewöhliche Gegenstand wird schnell als hölzerne Liegepritsche von der TikiBar in Goldach erkannt. Wir bergen das Konstrukt und verbringen dieses in den Hafen Rietli. Dort angekommen laden wir die Liegepritsche mit vereinten Kräften beim Schlipf ab und informieren die Gesschäftsführerin der Tiki Bar. Wir erfahren, dass diese infolge Sachbeschädigung oder Vandalismus entwendet wurde und die Polzei Kenntnis darüber hat. Für uns Einsatzende und Rückfahrt in den Hafen Rorschach.
Alarmstufe 2, Bootsbrand. Die höchste Alarmstufe wird um 15.14 Uhr von der NEZ mit der Alarmmeldung «Bootsbrand» ausgelöst. Bereits sieben Minuten nach der Alarmmeldung läuft die erste Mannschaaft mit dem Rettungsboot «Christophorus II» in die Richtung des Havaristen. Schon während der Fahrt wird von der Mannschaft die ganze Brandbekämpfungsausrüstung Einsatzbereit gemacht. Drei Minuten später läuft auch die zweite Mannschaft mit dem Rettungsboot «Neptun II» aus zur Unterstützung. Bei unserer Ankunft ist kein offener Brand (mehr) sichtbar. Durch einen Technischen defekt hat ein Motorteil zu heiss gekriegt und starken Rauch entwickelt. Der Havarist wird von uns in den Hafen Goldach geschleppt wo das Boot ausgewassert wird. Für uns Einsatz beendet und Rückkehr in den Hafen Rorschach.
Um 18.11 Uhr wird von der NEZ die Alarmmeldung «Person im Wasser bei Hafeneinfahrt Kornhaus» ausgelöst. Glücklicherweise befand sich ein Fahrschulboot in der nähe und konnte die Verunfallte Person bergen und in den Kornhaushaushafen verbringen. Mit vereinten Kräften und Mittels Rettungsbrett wird diese vom Boot geborgen, ins Kornhaus getragen und den eingetroffenen Rettungssanitätern ünbergeben.
Alarmmeldung von der NEZ um 17.18 Uhr «Altenrhein Marina Rheinhof, Beschädigung, Bitte Rückruf NEZ». Nach dem Rückruf und Abklärungen mit der NEZ wird die Pikettmannschaft zum Einrücken in die Einsatzzentrakle aufgerufen. Wenige Minuten danach läuft diese mit dem Rettungsboot «Neptun II» in Richtung Altenrhein aus. Eine aufmerksame Person hat beobachtet wie ein grosses Segelschiff bei der Einfahrt Alternrhein einen Pfahl umgefahren hat. Dieser Pfahl mit Tafel "nicht unter Segel…"; und Beleuchtung treibt im Uferbereich. Wir nehmen diesen in schleppt und deponieren diesen, nach Absprache mit Pikett Schifffahrtsamt, am Schlipf Marina. Danach Einsatzende für uns und Rückfahrt in den Hafen Rorschach.
Um 19.16 Uhr werden wir von der NEZ zu einen Rückruf aufgerufen. Nach Abklärungen mit der NEZ und Rücksprache mit der Alarmierenden Person kann das im Wasser treibende tote Tier so nicht identifiziert werden. Es treibt ca. 30 meter vor der Steinacher Bucht, vor dem Kinderspielplatz nähe vom Strandbad Steinach. Wir laufen mit dem Flachwasserboot aus um die Situation zu klären. Dort angekommen ist schnell klar, dass es sich um einen ca. 2.5 m langen, toten Wels handelt. Wir schleppen diesen in das offene Gewässer zur Entsorgung. Der Fischereiaufseher wurde über das Vorgehen informiert. Für uns Einsatzende und Rückfahrt nach Rorschach.
Samstagnacht um 23.17 Uhr wird von der NEZ die Alarmmeldung «Goldach, Höhe Springbrunnen, herrenloses Segelschiff» ausgelöst. Die Pikettmannschaft läuft kurz darauf mit dem Rettungsboot «Christophorus II» aus. Bereits bei der Anfahrt konnte das Segelboot bereits vor dem "Bunker" in Rorschach lokalisiert werden. Nach Überprüfung des Bootes wird eine abgerissene Kette mit einem gebrochenem, massivem Schäkel aus dem Bojenfeld Goldach angetroffen. Folgedessen wurde das Segelboot in den Hafen Goldach geschleppt, am Gästesteg vertäut und der Hafenmeister darüber informiert. Einsatzende für die Pikettmannschaft und Rückfahrt in den Hafen Rorschach.
Alarmmeldung von der NEZ um 16.45 Uhr «Aufgelaufen Einfahrt Rheinspitz» Die Pikettmannschaft läuft bereits wenige Minuten nach Alarmeingang mit dem Rettungsboot «Neptun II» aus. Östlich der Spuntwand in der Einfahrt vom Altenrhein ist ein Trimarann ans Land aufgelaufen. Mit Hilfe des Retungsbootes wird der Trimaran über die Spuntwand in die Fahrrinne gezogen und zum Slip des Hafen Rheinspitz geschleppt Einsatzende für die Pikettmannschaft und Rückfahrt in den Hafen Rorschach.
Alarmmeldung von der NEZ um 20.16 Uhr «Hilfeleistung, Standup-Padler ca. 400 m vom Ufer, Höhe Würth Gebäude in Not». Bereits acht Minuten danach läuft eine 4-köpfige Mannschaft mit dem Rettungsboot «Neptun II» aus zur Hilfeleistung. Die Zeit drängt da der ablandige Wind den Standup-Padler immer weiter hinaustreibt. Der sichtlich erschöpfte Standup-Padler wird abgeborgen. Es befinden sich zudem noch mehrere Standup-Padler die mit eigener Kraft das Land nicht erreichen können. Diese werden einzeln angefahren und geborgen. Die Bilanz vom Einsatz, sieben Standup und neun sicher geborgene Personen. Diese verbringen wir in den Hafen Hörnlibuck. Für uns Einsatzende und Rückfahrt in den Hafen Rorschach.
Ein heisser Sonntag als von der NEZ Um 18.31 Uhr die Alarmmeldung «Hilfeleistung, Motor bei Boot hat abgestellt, Farbe weiss, blau» ausgelöst wird. Nach kurzem Briefing mit der NEZ und Telefonischem Kontakt dem Schiffseigner gehen wir davon aus, dass kein Treibstoff angesaugt wird oder der Tank leer ist. Da es kein Seenotfall ist, klären wir vor dem Einsatz die Kostengutsprache mit dem Schiffseigner ab. Da dieser bei der SLRG Arbon Gönner ist, schlagen wir vor, dass diese aufgeboten werden. Nach kurzer Rückmeldung vom Schiffseigner wir der Einsatz von Arbon aus übernommen. Einsatzende für uns.
Um 17.11 Uhr wird von der NEZ die Alarmmeldung «Hilfeleistung, Jolle mit Ruderbruch vor Arbon» ausgelöst. Nach kurzem Briefing mit der NEZ und dem Schifffahrtsamt läuft eine 4.köpfige Mannschaft mit dem Rettungsboot «Neptun II» aus zur Hilfeleistung. Am angegebenen Ort konnten wir keine Jolle havarierte Jolle sichten. Sicherheitshalber suchen wir von Horn bis Arbon alles ab. Da der Havarist Telefonisch nicht erreichbar ist und wir nichts finden konnten entscheiden wir uns den Einsatz abzubrechen. Bei der Rückfahrt sichten wir vor Horn ein Motorboot mit einer Jolle im schlepp. Dabei handelte es sich um die Jolle mit Ruderbruch. Der Motorbooteigner schleppt die Jolle weiter bis zum gewünschten Hafen. Für uns Einsatzabbruch und Rückfahrt in den Hafen Rorschach.
Auf den Rückweg nach Rorschach erhalten wir von der NEZ die Meldung, dass ein weiteres Motorboot vor dem Jägerhafen Technische Probleme hat und der Motor nicht startet. Wir laufen den Havaristen mit dem Rettungsboot «Neptun II» an und versuchen den Motor mittels Booster zu starten. Da es nach mehreren Versuchen nicht gelingt, schleppen wir das Motorboot in den Hafen Jägerhaus. Der Havarist ist Gönner bei der SLRG Arbon, da diese nicht vor Ort waren haben wir den Einsatz übernommen. Für uns ein weiterer Erfolgreicher Einsatz und Rückfahrt in den Hafen Rorschach.
Kaum zurück im Hafen wird die Pikettmannschaft um 18.20 Uhr von der NEZ mit der Alarmmeldung «Technischer Ausfall am Motor» aufgerufen. Nach Technischen Abklärungen mit dem Havaristen laufen wir erneut mit dem Rettungsboot «Neptun II» in die angegebene Richtung aus Vor dem Seezeichen 3 in Richtung Romanshorn wird das Motorboot ausfindig gemacht. Da der Motor nicht mehr gestartet werden kann (Anlasser defekt) nehmen wir das Motorboot in schlepp Anlasser und verbringen es in den Hafen Steinlibach vor der ARA. Somit Einsatz erfolgreich beendet und Rückfahrt nach Rorschach.
Am Sonntagnachmittag um 16.30 Uhr wird von der NEZ die Alarmmeldung «Motorboot, Batterie leer vor dem Jägerhaus». Nach Kostengutsprache mit dem Schiffseigner laufen wir mit dem Rettungsboot «Neptun II» zur Hilfestellung. Der Havarist wird vor dem Jägerhafen schnell ausfindig gemacht und konnten den Motor mittels unserem Booster wieder starten. Für uns Einsatzende und Rückfahrt in der Hafen Rorschach.
Aufruf der Pikettmannschaft durch die NEZ um 21.30 Uhr, Alarmmeldung «Boot in Seenot, PQ 3864». Nur wenige Minuten danach laufen wir mit dem Rettungsboot «Christophorus II» aus in Richtung des PQ 3864. Noch währen der Fahrt nehmen wir Kontakt auf mit der Alarmierenden Person auf dem Schiff. Da die hohen Wellen über das Motorboot schlugen brach eine Panik auf dem Schiff aus. Kurz darauf werden wir über Funk von der NEZ informiert, dass das Motorboot bereits den sicheren Hafen Hörnlibuck erreicht hat. Wir machen aus Sicherheitsgründen noch eine Kontrollfahrt vor Altenrheiner Bucht und laufen danach in den Hafen Hörnlibuk ein, um mit den Anrufern Kontakt aufzunehmen. Die zwei in Panik geratenen Personen konnten wir beruhigen und mit dem Bootseigner über die Situation unterhalten. Danach Einsatzende und Rückfahrt in der Hafen Rorschach.
Die Pikettmannschaft befindet sich in der Einsatztzentrale als um 21.01 Uhr von der NEZ die Alarmmeldun «Motorpanne, ca. 200 m vor der Einfahrt Marina Rheinhof, Altenrhein» aufgeboten. Wir laufen kurz daraus mit dem Rettungsboot «Christophorus II» aus in die angebene Richtung. Das Motorboot wird schnell ausfindig gemacht, in Schlepp genommen und in den Hafen Idyll verbracht. Hilfeleistung für den den Bootseigner beim festmachen im Liegeplatz und danach für uns Einsatzende und Rückfahrt in den Hafen Rorschach.
Am Sonntagnachmittag um 14.18 Uhr wird von der NEZ die Alarmmeldung «Bootbergung, Staader Bucht, kleines Segelboot gekentert, 1 Person im Wasser» ausgelöst. Kurz darauf steht die Pikettmannschaft zur Hilfeleistung bereit und läuft nach kurzem Briefing mit dem Rettungsboot «Neptun II» aus in Richtung Staader Bucht. Zwischenzeitlich konnte die Jolle den Hafen "Jägerhafen" selber erreichen. Unserreseits noch Hilfeleistung im Hafen. Noch während dem Einsatz werden wir von der NEZ für eine Kontrollfahrt von dem Bad Horn aufgefordert. Ein grosses Segelschiff möchte von uns in den Hafen Horn West geschleppt werden, als wir Abklärungen treffen winkt eine Mannschaft aus einer Jolle mit der roten Flagge. Bei dieser Jolle ist die Pinne abgerissen und ist manövrierunfähig. Wir eintscheiden uns aus Sicherheitstechnischen Gründen vorher die Jolle in den Hafen Horn West zu schleppen und uns danach um das grosse Segelschiff zu kümmern. Nach erledigtem Einsatz fahren wir erneut das grosse Segelschiff an. Der Bootseigner entschied sich, da der Wind stark abgeflaut war, mit eigener Kraft in den Hafen West zu fahren. Für uns Einsatzende und zurück in den Hafen Rorschach.
Der Seerettungsdient wird von der NEZ (NEU: Notruf und Einsatzzentrale) um 06.02 Uhr mit der Alarmmeldung «Bootbergung, Kleinboothafen Würth» aufgeboten. Kurz darauf steht die Pikettmannschaft und weitere Seeretter einsatzbereit in der Zentrale. Nach kurzen Briefing laufen wir mit dem Rettungsboot «Neptung II» aus in Richtung Kleinboothafen. Das zum Glück noch nicht vollgelaufene Segelboot liegt auf der Backbordseite. Mit der Tauchpumpe konnte das Boot ausgepumpt und aufgestellt werden. Nach eintreffen des Schiffseigner konnten wir es diesem übergeben. Für uns Einsatzende und Rückfahrt in den Hafen Rorschach.
Nach einem Rückruf an die KNZ in St. Gallen wurde um 20.38 Uhr die Alarmmeldung «Gegenstand im Wasser, ggfs. freiliegendes Segel» ausgelöst. Eine 4-köpfige Mannschaft läuft mit dem Rettungsboot «Christophorus II» aus in Richtung des gemeldeten Objekt vor dem Rössli Staad. Vor Ort trafen wir auf einen an der Oberfläche treibenden grösseren Gebrutstagsballon. Nach Rücksprache mit dem Meldeerstatter haben wir das von ihm gesichtete Objekt geborgen. Einsatz Ende und Rückkehr in den Hafen, wobei wir noch nri der Rückfahrt zwei weitere Ballone aus dem See bergen.
Am Montagmorgen wird um 06.51 Uhr von der KNZ die Alarmmeldung «Ölsperre errichten in Steinach» ausgegeben. Unfallereignis mit einem Öltank, Höhe St. Gallen. Vorsorglich wurden wir um Mithilfe aufgeboten, um bei der Mündung Steinach eine Ölsperre zu errichten. Da das Öl wahrscheinlich in einem Retensionsbecken aufgefangen wurde, konnten wir den Einsatz vorläufig beenden.
Der niedrige Wasserstand bereitet manchem Segler Sorgen. Die Pikettmannschaft wird um 12.48 Uhr von der KNZ mit der Alarmmeldung «Segelboot steckt vor Hafen Steinach fest, Rückruf KNZ» aufgerufen. Nach Rückruf mit dem Schiffseigner erhalten wir die Meldung, dass sich das Segelboot nach mehreren Befreiungsversuchen und zunehmendem Wellengang selber befreien und in den Hafen Steinach fahren konnte. Einsatzabbruch für die Pikettmannschaft.
Samstagabend um 21.01 Uhr wird von der KNZ die Alarmmeldung «Bojenfeld Rietli Goldach, möglicherweise sinkendes Motorboot» ausgelöst. Eine aufmerksame person beobachtet, dass sich ein Motorbootimmer mehr seitlich abneigt. Die Pikettmannschaft trifft kurz darauf im Depot ein und und läuft zur Kontrolle mit dem Rettungsboot «Christophorus II» aus in Richtung Bojenfeld. Schnell stellen wir fest, dass das Motorboot voll gelaufen ist. Umgehend beginnen wir das Boot auszupumpem und verständigen den Bootseigner über die Situation. Anschliessend schleppen wir das Boot in den Hafen Goldach und übergeben es dem Bootseigner zur Auswasserung. Für uns Einsatzende und Rückfahrt in den Hafen Rorschach.
Am morgen früh um 06.05 Uhr wird von der KNZ die Alarmmeldung «Hilfeleistung, Goldach Tiki-Bar, Boot hat sich losgelöst und schlägt gegen die Mauer» ausgelöst. Die Pikettmannschaft trifft kurz darauf im Depot ein und und läuft mit dem Rettungsboot «Neptun II» aus in Richtung Bojenfeld. Anhand der Alarmmeldung ist für uns klar um was für einen Einsatz es sich handelt. Ein Motorboot hat sich vom Bojenfeld losgelöst und ist auf die Promenadenmauer aufgelaufen. Wir bergen, das zum Glück noch intakte Motorboot ab, schleppen es in den Hafen Goldach und vertäuen es im Notliegeplatz. Bootseigner wurde informiert und kümmert sich um das weitere Vorgehen. Für uns ein Erfolgreicher Einsatz und Rückfahrt nach Rorschach.
Von der KNZ wird um 16.26 die Alarmmeldung «Hilfeleistung, Seezeichen 3, aufgelaufenes Boot» ausgegeben. Eine Person beobachtet vom Land aus, dass ein Segelboot schon längere Zeit zwischen dem Seezeichen 3 und 4 in der Untiefe festsitzt. Die eingetroffene Mannschaft läuft mit dem Rettungsboot «Neptun II» aus in Richtung Staad wo der Havarist schnell ausgemacht wird. Nach kurzer Absprache mit dem Eigener erfahren wir, dass die SLRG Arbon bereits aufgeboten wurde und auf dem Weg ist. Nach eintreffen des Rettungsbootes Pollux der SLRG Arbon nehmen diese das Segelboot in schlepp und ziehen es frei. Für uns Einsatzabbruch und Rückfahrt nach Rorschach.
Erneut werden wir von der KNZ um einen Rückruf gebeten. Nach Abklärungen erfahren wir, dass von einen Passanten vor dem Strandbad Rorschach im Wasser ein Menschlicher Schädel gesichtet wurde. Nach einer Kontrollfahrt Vor Ort zusammen mit der KAPO und einem unserer Taucher wird das vermeindliches Objekt sehr schnell gesichtet und konnte als mit Muscheln bewachsene Vogelfigur aus Stein, ohne Kopf identifiziert werden. Um weitere Alarmmeldung zu vermeiden bergen wir die Figur und übergeben diese der KAPO. Für uns Einsatzende und Rückfahrt in den Hafen Rorschach.
Alarmstufe 2. Von der KNZ wird um 22.04 die Alarmmeldung «Personensuche im Bereich Seebühne» ausgelöst. Eine Person ist unter Beobachtung mehrer Passanten auf der Höhe Pavillon über die dortige Mauer ins Wasser gesprungen. Nur wenige Minuten danach sind schon die ersten Seeretter im Depot Einsatzbereit, nach und nach folgen weitere. Nach dem Briefing mit der KAPO läuft die erste Mannschaft mit dem Rettungsboot «Neptun II» zur Personensuche aus. Eine weitere Mannschaft läuft mit dem Rettungsboot «Christophorus II» und mit dem Flaschwasserboot aus in Richtung Pavillon. Fast gleichzeitig überfliegt auch die aufgebotene REGA das genannte Gebiet. Weitere Einzelheiten können den Zahlreichen Medienmitteilungen Online entnommen werden.
Von der KNZ wird die Pikettmannschaft um einen Rückruf aufgerufen. Angeblich soll eine Maske an der Taucherflagge beim Tauchplatz Hafen Seerestaurant hängen. Nach Abklärungen entschliessen wir uns der Meldung vor Ort nachzugehen und zu prüfen. An einer Tauchfahne war aus elchem Grund auch immer eine FFP2 Maske befestigt. Da nichts weiter auffälliges feststellbar war wurde die Maske und die Fahne entfernt. Die KNZ wurde entsprechend informiert und wir den Einsatz beenden.
Der erste Alarm für das Jahr 2025. Um 14.04 wird von der KNZ die Alarmmeldung «Tierrettung, Möve eingeklemmt» ausgelöst. Nach Rücksprache mit der Alarmierende erfuhren wir, dass sich die Möve auf einer morschen Dalbe, zwischen Kornhaus und Bunker, ca. 8m vom Ufer entfernt und in etwa 3m höhe mit dem Fuss eingeklemmt ist. Eine drei-Köpfige Mannschaft lief mit dem Flachwasserboot und entsprechendem Werkzeug, inkl. Leiter zur Bergung aus. Das Tier konnte befreit und in einer Schachtel an Land verbracht werden. Die Möve hatte ein gebrochenes Bein und wurde dem Wildhütter Mirco Calderara übergeben. Für uns Einsatzende und Rückfahrt in den Hafen Rorschach zum Retabieren.